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Zu Hause gut versorgt und barrierefrei leben


24.05.2017 (Quelle: Amt für Jugend, Familie und Senioren)
Im Rahmen der Aktionswoche "Zu Hause daheim" vom Bayerischen Staatsministerium führte die Fachstelle Seniorenplanung im Landkreis die Veranstaltung „Zu Hause gut versorgt und barrierefrei leben“ im Pfarrheim der Gemeinde Kirchehrenbach durch.
Zahlreiche Vertreter verschiedenster Einrichtungen und Genossenschaften – unter anderem die bayrische Architektenkammer sowie Pflegeberater - stellten ihre Arbeitsweise und ihr Engagement in Bezug auf die Unterstützung und die Entwicklung der Hilfsangebote für die ältere Generation vor.

Die Altersstruktur nimmt immer mehr ihre Form an. Der Anteil der älteren Generation wächst immer weiter, während der Anteil der jungen Generation sinkt. Dies hat sowohl die Erhöhung der Zahl an pflegebedürftigen alten Menschen als auch eine starke Belastung der jüngeren Bürger zur Folge, die sich mit Leib und Seele der Pflege ihrer Angehörigen so lange hingeben, bis vollstationäre Hilfe in Anspruch genommen wird. Hilfen, welche nicht von den hauptberuflichen Pflegediensten übernommen werden können (wie z. B. Begleitdienste), sind jedoch ebenso wichtig für das tägliche Leben und die Teilhabe älterer Bürger. Auch aufgrund der zunehmend prekären Situation des Fachkräftemarktes der Pflege bedarf es der Nachbarschaftshilfe als unterstützendes Netzwerk, jedoch soll diese keinesfalls die Fachlichkeit des geschulten Personals ersetzen, sondern lediglich zugunsten der älteren Generation unterstützen.

Die Unterstützungslandschaft wandelt sich kontinuierlich und das bürgerschaftliche Engagement darf laut Herrn Martin, Vorstand der Seniorengemeinschaft Riedlingen, nicht mit dem Renteneintritt aufhören. Sowohl junge Leute als auch ältere vitale Senioren haben somit die Möglichkeit, sogenannten Seniorengemeinschaften bzw. -genossenschaften beizutreten, um alten und schwachen Menschen im Alltag beiseite zu stehen. Ob das Tragen von Einkaufstaschen, das Putzen der Wohnung, die Arbeit im Garten oder das Chauffieren der alten Menschen von A nach B – für die altersschwache Generation  sind solche Kleinigkeiten eine riesengroße Hilfe, die sie dankend annimmt. Ob man sich für jede geleistete Stunde ein Entgelt auszahlen lässt oder ob man sich die Stunden auf einem sogenannten Zeitguthabenkonto ansparen möchte, um sich später damit gegebenenfalls Hilfe einkaufen zu können, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Das ehrenamtliche Engagement soll dabei jedoch im Vordergrund stehen.

Ein Angebot an Unterstützungsleistungen finden Sie im Sozialatlas des Landkreises Forchheim. Gutes Tun für Hilfebedürftige und dabei selbst fit bleiben – so könnte man das Motto der ehrenamtlichen Helfer bezeichnen.

Forchheim, 24.05.2017
Pressestelle


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