
Der Standort wurde im Ausbaukonzept des Landkreises für Ladeinfrastruktur bereits mit dringlichem Bedarf gekennzeichnet und sieht mit steigenden Zulassungszahlen bei Elektroautos die entsprechenden Erweiterungsmöglichkeiten vor. Die Ladesäule verfügt über zwei TYP2-Ladeanschlüsse mit je 22kW Ladeleistung und entspricht somit den neuesten Normen um E-Fahrzeuge zügig zu laden. Ein entsprechendes Fahrzeug kann so in einer Stunde etwa 100-120 km Reichweite in die Batterie laden. Zum Einsatz kommen Ladesäulen des regionalen Herstellers ABL aus Lauf a.d. Pegnitz - einige der Komponenten werden auch direkt in Forchheim gefertigt. Eingebunden ist die Ladesäule im Ladeverbund Franken+, der die Metropolregion Nürnberg abdeckt.
„Die Ladesäule soll nicht nur die Attraktivität für unsere Besucher steigern, die nun kostenlos während des Wildparkbesuchs laden können, sondern auch ein Zeichen zur Förderung der E-Mobilität sein", erklärt Daniel Schäffer.
Dass die Errichtung der Ladeinfrastruktur nicht immer einfach ist, verdeutlicht das Beispiel am Wildpark Hundshaupten. Um die Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten und den Wildpark sowie die Ladesäule entsprechend zu versorgen, hat das Bayernwerk zunächst die Netzinfrastruktur modernisiert und eine neue Trafostation am Wildparkgelände errichtet. Allein die Ladesäule verfügt über die Anschlussleistung vergleichbar zweier Einfamilienhäuser.
Die Stadtwerke Forchheim, die Mitglied im Ladeverbund Franken+ sind und somit mit 50 weiteren Stadtwerken in der Region für einheitliche Zugangsmöglichkeiten sorgen, hatten in Abstimmung mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreises im März 2017 einen Antrag auf Bundesförderung gestellt, der erste Ende 2017 beschieden wurde. „Eigentlich warten sämtliche Kommunen sehnsüchtig auf die Ladeinfrastruktur, die Ladesäule am Wildpark ist die erste Ladesäule im Landkreis aus dem Bundesprogramm", sagt Dominik Bigge.
Landrat Dr. Hermann Ulm zeigte sich erfreut, dass das damals initiierte Projekt des Ausbaukonzepts nun erste Erfolge zeigt: „Im Landkreis Forchheim wollen wir mit einer flächendeckenden und modernen Infrastruktur nicht nur vorbereitet sein, sondern die Mobilitätswende aktiv fördern. Die Zahl der E-Autos ist mit etwa 160 E-Fahrzeugen und 300 Hybirdfahrzeugen im Landkreis noch überschaubar, die Zulassungszahlen im Landkreis Forchheim steigen aber deutlich - hier sind wir an einer Spitzenposition in Oberfranken".
Forchheim, 22.05.2018
Pressestelle
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