
In der Regel wird bei neu angemeldeten Blühflecke-Flächen zunächst das bodenbürtig vorhandene Pflanzenpotential aufwachsen lassen und blühende Kräuter durch anpassen der Grünflächenpflege gefördert: nur 2-3maliges mähen und bergen, statt mulchen des Grases. So wurde bereits die Wiesent-Wiese am Landratsamt Ebermannstadt im letzten Jahr umgestellt. Eine vormals monotone Rasenfläche entwickelt sich nun in einen lebendigen Blühfleck. „Am Landratsamt in Forchheim hat sich die Aussaat einer mehrjährigen Wildwiesenmischung angeboten, da auf der Dammwiese zuvor Erdarbeiten durchgeführt wurden", erklärt Agrarwissenschaftler Axel Schauder, der die Initiative des BUND Naturschutz gemeinsam mit Friedrich Oehme betreut.
Wie auch auf den bereits eingerichteten Blühflecken erläutern Feldschilder die Zielsetzung der Initiative. Auch um die vermeintliche Wildnis als wertvolle und gewollte Förderung der bedrohten Bienen- und Falterwelten klarzustellen.
Forchheim, 26.07.2018
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