
Die eingesetzten Ladeboxen verfügen teilweise über befestigte Kabel, so entfällt der Griff in den Kofferraum zum Ladekabel. Die drei schwarzen Kästen von einem regionalen Hersteller sind kaum größer als eine Tortenschachtel und wirken unscheinbar, haben es aber in sich. „Hier kommt besonders innovative Technik zum Einsatz", erklärt Dirk Samel, E-Mobilitätsexperte bei den Stadtwerken Forchheim, „damit der Stromanschluss von 44 KW optimal genutzt werden kann, wird die Ladeleistung pro Fahrzeug angepasst. Ist ein Fahrzeug geladen, bekommen die anderen mehr Strom.
Zusätzlich werden die Verbrauchswerte je Fahrzeug digital erfasst und die Mitarbeiter können mit der Ladekarte auch innerhalb der Metropolregion unkompliziert an öffentlichen Säulen nachladen." Durch das Lastmanagement der Ladeboxen wird das Stromnetz geschont und eine Verstärkung der Versorgungsleitungen war nicht notwendig. „Die neue Ladeanlage ist eine Blaupause für Kommunen und Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotte elektrifizieren möchten", erklärt Mathias Reznik, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke.
„Die aktuellen E-Fahrzeuge haben mit 250 bis 300 Kilometern eine optimale Reichweite für unsere Ansprüche", erklärt Klimaschutzmanager Dominik Bigge, „wir können daher den Zeitpunkt des Ladens optimieren und zukünftig auch an Verfügbarkeit von Photovoltaik- und BHKW-Strom koppeln. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 15 bis 20 Kilowattstunden je 100 km sind die Energiekosten beim E-Fahrzeug deutlich geringer als beim Verbrenner." Das Landratsamt verfügt am Streckerplatz über zwei Photovoltaikanlagen und realisiert gerade in der Heizzentrale eine KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung), die auch Strom produzieren kann. Die Anlagen tragen dazu bei, den CO2-Emissionen des Verwaltungsgebäudes zu senken und den Strom lokal zu erzeugen.
Forchheim, 26.02.2019
Pressestelle
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