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„ELTERNTALK“ startet jetzt auch im Landkreis Forchheim


01.08.2019 (Quelle: Amt für Jugend, Familie und Senioren)
„ELTERNTALK" ist gefragt wie nie zuvor – im letzten Jahr waren mehr als 18.000 Eltern in ganz Bayern dabei – auch Eltern in Forchheim profitieren nun- so Familienministerin Schreyer in ihrer Pressemitteilung vom 28.06.2019.
Die Erziehung von Kindern ist nicht immer leicht. Digitale Medien, Suchtvorbeugung und Wertevermittlung beschäftigen viele Mütter und Väter. Hier hilft der ELTERNTALK weiter. Dazu Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer: „ELTERNTALK ist eine einzigartige Form der Unterstützung und Beratung von Eltern. Sie sollen wissen: Sie sind mit ihren Fragen, Sorgen oder Zweifeln nicht allein – anderen geht es ganz genauso. In den moderierten Gesprächen können sich Mütter und Väter über ihre Sichtweisen austauschen. Hier kann jeder Rat suchen und Hilfe erhalten – Herkunft, Bildungsabschluss oder die familiale Lebensform spielen keine Rolle. Allein im letzten Jahr waren mehr als 18.000 Eltern dabei. Grundlage des Erfolgs sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen sage ich für ihr großartiges Engagement herzlich danke!"

„Ich freue mich, dass nun auch den Landkreis Forchheim am 1. Juli mit dem ELTERNTALK startet. Damit profitieren nun Eltern in insgesamt 47 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Ich lade auch alle anderen Kommunen ein, ELTERNTALK anzubieten", so Schreyer.

Auch die Leiterin des Amtes für Jugend, Familie und Senioren des Landkreises Forchheim, Frau Dagmar May, sieht in dem Start von ELTERNTALK im Landkreis Forchheim einen weiteren Mosaikstein im Puzzle Familienbildung. Uns ist es wichtig, Familien möglichst frühzeitig bei der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen und zu fördern.
ELTERNTALK ist ein Projekt von Eltern für Eltern, das 2001 durch die Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e. V. ins Leben gerufen wurde. Es wird seit Beginn an von der Bayerischen Staatsregierung unterstützt. Neben der staatlichen Förderung übernimmt der Landkreis/Amt für Jugend, Familie und Senioren die Restförderung dieses präventiven und niederschwelligen Angebotes. Enorm ist auch die integrative Kraft von ELTERNTALK: Im letzten Jahr haben Mütter und Väter aus 87 Herkunftsländern gemeinsam Erziehungsfragen diskutiert.
In moderierten Gesprächsrunden im privaten Rahmen unter der Leitung von ausgebildeten Moderatorinnen, die selbst Mütter oder Väter sind, tauschen sich Eltern über Erziehungsthemen aus. Durch die Diskussion bekommen Eltern neue Informationen und Handlungsideen, und können dadurch ihr Erziehungsverhalten besser reflektieren. Im Unterschied zu Erziehungskursen oder Vorträgen erhalten hier Eltern keine vorgefertigten Lösungsvorschläge, sondern erarbeiten im Austausch Erziehungsstrategien für ihre individuelle familiäre Situation. Die häufigsten Themen sind: Medien, Konsum, Suchtvorbeugung.

Für den Landkreis Forchheim ist ELTERNTALK am Familienstützpunkt Forchheim angegliedert. Mit der Durchführung dieses Programms wurde die Leiterin Frau Katja Franz beauftragt und ist damit für die Akquise, Schulung und Koordination der Moderatorinnen zuständig. Standortbeauftragter ist das Amt für Jugend, Familie. In enger Kooperation mit den anderen Familienstützpunkten soll ELTERNTALK im ganzen Landkreis angeboten werden.
Wenn Sie als Mutter oder Vater Interesse haben, sich als Moderator/Moderatorin ausbilden lassen, sind Sie eingeladen, sich ab 01.September 2019 an Frau Katja Franz unter katja.franz@awo-forchheim.de zu wenden. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Frau Strom-Haensch, Koordinatorin Familienbildung im Amt für Jugend, Familie und Senioren unter jutta.strom-haensch@lra-fo.de.

Forchheim, 01.08.2019
Pressestelle

v. l. n. r. : Frau Jutta Strom-Haensch, Frau Katja Franz, Landrat Dr. Hermann Ulm, Jugendamtleiterin Dagmar May


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