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Großer Andrang beim Energieberatungstag im Landratsamt


02.10.2019 (Quelle: Energie und Klima)
Wie kann ich den Energieverbrauch und damit die Heizkosten senken?
Welches Heizsystem hat Zukunft? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Bauherrn und Hausbesitzer gleichermaßen.
Durch eine gute Planung und aufeinander abgestimmte Maßnahmen sowie die rechtzeitige Beantragung staatlicher Fördermittel steht einem energieeffizienten Neubau oder einem erfolgreich sanierten Bestandsgebäude mit bestem Wohnkomfort nichts im Wege.

Informationen zu modernen Heizsystemen, Photovoltaikanlagen, Fenstertausch und Förderprogrammen waren sehr gefragt

Der vom Arbeitskreis Info-Offensive Klimaschutz und dem Büro Energie und Klima des Landratsamtes Forchheim im Rahmen der Klimawoche veranstaltete Beratungsabend war wieder ein voller Erfolg. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich von qualifizierten Energie- und Fördermittelexperten individuell, neutral und kostenfrei über Fenstertausch, Dämm-Maßnahmen, innovative Heizsysteme und Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien beraten zu lassen. Der Photovoltaikspezialist Peter Baumeister verdeutlichte zum Beispiel, dass die Errichtung und der Betrieb einer Photovoltaikanlage insbesondere dann wirtschaftlich sind, wenn der selbst erzeugte Strom im eigenen Haus verbraucht wird, da die Einspeisevergütung für neue Anlagen derzeit relativ gering wäre.

Die Energie-Effizienz-Experten Paul Pohlmann (staatlich anerkannter Techniker) und Johann Schneider (qualifizierter Bausachverständiger, Vor-Ort-Berater, Schimmelexperte) informierten individuell über technische Vorgaben, wie die Einhaltung von U-Werten bei Fenstern, Außenwand oder Dach, über die Eigenschaften verschiedener Dämmstoffe und die richtige Reihenfolge bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Mit Siegfried Brütting (Solarthermie- und Heizungsberater) und David Schwering (Energieberater der Stadtwerke Forchheim) standen sachkundige Experten für Fragen zu effizienten und umweltfreundlichen Heizungstechniken zur Verfügung. Eine Öl-Heizung lässt sich unter Umständen gut durch eine CO2-neutrale Pelletsheizung ersetzen; sobald die Öltanks entsorgt sind, kann der Platz als Pellets-Lagerraum genutzt werden. Auch eine Gas-Brennwert-Heizung kann eine Alternative sein.

Zuschüsse von bis zu 30 %

Schließlich informierte Christine Galster (Energie-/Fördermittelberaterin des Landratsamtes Forchheim) über die vielfältigen Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), der KfW und des Freistaats Bayern. Für Heiztechniken auf Basis erneuerbarer Energien (z. B. Solarthermieanlagen, Holzheizungen, Wärmepumpen) gewährt das BAFA bei rechtzeitiger Antragstellung vor Auftragsvergabe mehrere Tausend Euro Zuschuss. Fenstertausch, Dämm-Maßnahmen oder der Einbau von Gas- bzw. Öl-Brennwertkesseln oder Brennstoffzellenheizungen werden seitens der KfW mit bis zu 30 % bezuschusst.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Fragen der Ratsuchenden im persönlichen Gespräch beantwortet. Denn jedes Haus ist anders und es sind bei der Entscheidungsfindung für die jeweils ökologisch und ökonomisch sinnvollste Variante verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.

Weitere Vorträge und Beratungsmöglichkeit

Wer den Termin nicht wahrnehmen konnte oder sich zusätzlich über verschiedene Energiethemen rund ums energieeffiziente Haus, Heizungssysteme oder Photovoltaik informieren möchte, ist herzlich zu den Vorträgen des Arbeitskreises Info-Offensive Klimaschutz eingeladen. Diese finden in der nächsten Zeit jeweils am Donnerstagabend um 19.30 Uhr in verschiedenen Orten im Landkreis und im Landratsamt Forchheim statt. Die jeweiligen Themen, Termine und Orte finden Sie im Vortragsprogramm Herbst 2019, das beim Landratsamt Forchheim, in den Gemeindeverwaltungen und Dorfläden, bei den Stadtwerken, bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken ausliegt sowie im Internet unter www.Lra-fo.de/Klima unter „Termine" abgerufen werden kann.
Bei konkreten Fragen können die Interessierten auch einen Energie-/Fördermittelberatungstermin im Büro Energie und Klima des Landratsamtes Forchheim vereinbaren, Tel. 09191 86-1025.

Forchheim, 02.10.2019
Pressestelle



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